Nähtalente
Leggings

Damen-Leggings

kostenloses Schnittmuster Freebook

Gratis Schnittmuster für Damen-Leggings in Gr. XS – XL

Das kostenlose Schnittmuster für Leggings wurde auf der finnischen Website Nosh veröffentlich und ist in den Größen XS-XL erhältlich. Dies ist ein schöner Grundschritt, den man beliebig an seine eigenen Wünsche anpassen kann. Ob Animal-Print, einfarbig oder mit verschiedenen Stoffen kombiniert, entsteht aus diesem Schnittmuster ein Einzelstück.

✂Download des PDF-Schnittmusters zum Ausdrucken

Größen: XS / S / M / L / XL
Stoffverbrauch:  
1,18 / 1,19 / 1,21 / 1,23 / 1,26 m, einer Breite von 150 cm.
Gummiband72 / 74 / 76 / 80 / 85 cm, Breite 3 cm.74/76/80/85 cm, Breite 3 cm.

Materialliste

  • Jersey, Trikot, Sweatshirt-Stoff oder Funktionsstoff
  • 3cm breiter Gummiband für die Taille
  • Nähmaschine und Zwillingsnadel, wenn vorhanden Overlock und Coverlock

Schnittmuster-Druck

  • Das Schnittmuster und die Nähanleitung ist nur auf Finnisch verfügbar.
  • Das Schnittmuster enthält ein Kontrollkästchen, ob in der richtigen Skalierung gedruckt wurde (10 x 10 cm)
  • Die Nähanleitung (Finnisch) und der Schneideplan sind auf dem Deckblatt des pdf-Musters enthalten.

Nähanleitung Leggings

  1. Hosenbein zusammenfalten (rechte Stoffseite innen) und die innere Beinnaht mit einem elastischem Stich der Nähmasche oder Overlock schließen. Mit anderem Hosenbein ebenso verfahren.
  2.  Ein Hosenbein über das andere ziehen, rechte Stoffseiten innen: Schrittnaht schließen.
  3. Die offenen Seiten des Bundstreifens zusamenstecken und Nähen (Es entsteht ein Ring).
  4. Das Gummiband ebenfalls zum Ring schließen.
  5. Bund zusammenfalten (linke Stoffseite innen). Gummiband in den Bund legen.
  6. Bund an die Leggins stecken und Nähen.
  7. Hosenbeine mit Zwillingsnadel oder Overlock säumen.

Tips zum Nähen mit Strickstoffen

Das Nähen von Strick und Jersey kann am Anfang schwierig sein, aber sobald man die Grundlagen beherrscht ist es noch einfacher als das Nähen von Webwaren.

  • Der Stoff sollte mit einem Rollenschneider zugeschnitten werden.
  • Zum Nähen Super-Stretch-Nadeln verwenden (keine Jersey-Nadeln, die immer wieder für Maschenware empfohlen werden).
  • Eine Overlock mach die Verarbeitung viel einfacher, aber alle modernen Nähmaschinen haben mindestens einen oder mehrere Elastikstiche. Alternativ kann Strick auch mit einem sehr eng eingestelltem Zickzack-Strich genäht werden.
  • Säume und offene Kanten werden am besten mit einer Zwillingsnadel verarbeitet. Der Stich ist von außen kaum von einer Covelock zu unterscheiden, kann aber mit jeder handelsüblichen Nähmaschine genäht werden.

(alle Bilder von Nosh)

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2 Kommentare

Grit 30. Oktober 2017 at 13:58

Hallo Bettina,
Superstrech anstelle Jerseynadeln für Jerseystoff lese ich bei dir das Erste mal. Was ist denn da der große Unterschied? Und wechselst du die Nadeln eigentlich oft?
LG Grit

Antworten
Bettina 30. Oktober 2017 at 16:37

Hallo Grit,

Super-Stretch-Nadeln sind für fast alle Stoffarten geeignet, d. h. auch für alle Webwaren mit (und ohne) Elasthan-Anteil wie z. B. Hosen- oder Blusenstoffe sowie Jersey-, Sweat- und Strickstoffe. Sie verfügen wie Jerseynadeln ebenfalls über eine Kugelspitze und beschädigen nicht die feinen Fasern.

Ich benutze sie für allen Maschinen, auch bei Over- und Coverlock. Für spezielle Anwendungen z. B. Jeans kommen selbstverständlich Jeansnadeln oder bei feinen Microfaser-Jerseys Microtex-Nadeln zu Einsatz. Sie sind sozusagen meine „für alles“ Nadeln.

Meine Nadeln wechsele ich recht häufig, spätestens nach einem Treffer auf einer Stecknadeln. Sobald die Spitze beschädigt ist kann die Nadel unschöne Löcher verursachen. Stumpfe oder beschädigte Nadeln sind auch eine häufige Ursache für ein schlechtes Stichbild und ausgelassene Stiche.

Grunsätzlich verwende ich nur Markennadeln von Organ oder Schmetz. Bei ihnen ist die Qualität wesentlich besser als bei günstigen No-Name-Nadeln. In der Regeln bleiben sie auch länger Einsatzfähig.

Liebe Grüße,
Bettina

Antworten

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